Helgoland bis Emden 2024

Anlass: Eric und Katharina in Driftsethe (bei Hagen im Bremischen) auf Ihrem Grundstück mit neuem Haus besuchen. Da Anfahrt mit Auto, wurde ganz individuell geplant. Hinfahrt in zwei Etappen. Erster Stopp in Einbeck. Weil: der GC Hardenberg mit seinem Inselgrün (auf einem Golf-Kalender gesehen) lockte zur Golf-Runde. Dort die Empfehlung für das Hotel Freigeist in Einbeck.
Golfplatz (mit Cart) war überragend, Hotel Freigeist in Einbeck super. Neben dem Hotel noch die Ausstellung PS-Speicher mit jede Menge Oldies.
Nach der "Fachwerk-Perle" Einbeck ein 2-Stunden-Zwischenstopp in der Kaiserstadt Goslar. Ebenfalls ein Juwel unter den historischen Kleinoden Deutschlands. Ich hatte bei Wikipedia ein markantes Beispielbild kopiert. Ob ich es auf Anhieb finden würde? Nein - keine Chance. Die Tourist-Info verhalf zum Erfolgs-Erlebnis und bot weitere Altstadt-Blickfänge. Aber weiter.
Auch Bremerhaven lockte mit einem tollen Hotel. Das "Atlantis Sail City" im 5. Stock mit Blick auf die Wesermündung. Gleich neben dem Hotel das "Klimahaus" und nur wenige Gehminuten das Museum "Auswanderer-Geschichten".
Am Samstag Besuch bei Eric und Katharina. Großes Grundstück. Toller alter Baumbestand. Schönes neues Architektenhaus. Schlicht in der Form, klar in der Gliederung, durchdacht mit 2 Home-Offices der beiden aktiven und erfolgreichen Freiberufler. Mit Morgen- und Abend-Sonne auf zwei Terrassen. Zufriedenheit, die man beiden ansieht.
Sonntag Besuch im Museum "Klimahaus" - eine Art Weltreise durch alle Klimazonen. Spannend und lehrreich. Nachmittags gemeinsam mit Eric und Katharina voller Neugierde im "Deutschen Auswandererhaus". Eine Ausstellung, in der man die Gefühle und Empfindungen der hoffnungsvollen Menschen ahnen und atmen kann. Weg aus der Heimat. Hin in eine völlig neue Welt. Wie wird die Zukunft werden? Voller detaillierter Dokumente aus einer kriegsdrohenden Zeit. Abends ein Abschiedsessen, zu dem die beiden uns in das "Wulsdorfer Buernhus" eingeladen hatten. Danke.
Überraschung am Montag: Statt mit Katamaran am Kai vor dem "Atlantis" mussten wir nach Cuxhaven. Der Katamaran hatte technische Probleme. Der kurzfristige Anruf war shocking. Eric schon mit Zug unterwegs. Aber wir konnten ihn dann übernehmen und gemeinsam zur Fähre "Helgoland" nach Cuxhaven fahren. Er als Tagestour, wir mit Übernachtung für 2 Tage. Schnell starteten wir zum Oberland, um auf dem Klippenrandweg zur "Langen Anna" zu wandern. Bei blauem Himmel und schöner Brise ein Genuss. Fotomotive en masse. Später ohne die Tagestouristen alles noch besser. So konnten wir alle musealen Highlights entdecken und abends oben an den Klippen den Sonnenuntergang abwarten.
Greetsiel am Dienstagabend hatte mich mit malerischen Fotos der Krabbenkutter im Hafen gelockt. Und mit den Zwillingsmühlen (von denen eine in Wartung war). Vom Boutique-Hotel "Achterum" konnten wir fußläufig den idyllischen Ortskern erwandern. Alles picobello gepflegt und fast liebevoll angelegt.
Mittwoch war wieder Golfen angesagt: Der GC Schloss Lütetsburg (bei Norden) ist nur 20 km entfernt. Seine Empfehlung: Gleicher Platzarchitekt wie beim berühmten Winston-Golf bei Stettin. Einfach zum Genießen. Danach ein Abstecher in den Nordsee-Badeort Norddeich mit echtem Feriensommer-Strand-und-Badefeeling. Weiter Strand, große grüne Liegewiesen zum Drachensteigen-lassen, und Strandkörbe so weit das Auge reicht.
Emden ist der Heimatort von Henri Nannen (Stern) und Otto Waalkes. Von Greetsiel nur knapp 30 km. Doch zuvor eine Deichwanderung zum gelb-roten Pilsumer Leuchtturm, der auch viele Otto-Gemälde ziert. Die Kunsthalle - von Henri Nennen unterstützt - wurde den Erwartungen gerecht und das Otto-Hus im Zentrum überraschte nicht nur mit Besucherschlangen am Ampel-geschützten Eingang sondern auch mit tollen Gags, Bildern, Sammelstücken und kleinem Otto-Kino.
Erste Teilrückfahrt begann im Starkregen, um bis Verden an der Aller dann stark nachzulassen. Dort hatten wir im GC Verden noch eine letzte Golfrunde gebucht. Freude kam auf, als ich Heidekraut-Blüte vor Birken und Kiefern entdecken konnte. Schnell festhalten, es war das einzige Mal. Zum Abschluss ging es in den Wachtelhof (Rotenburg/Wümme) inkl. Gourmet-Menu. Denn das hatte dieser erlebnisreiche Nord-Urlaub verdient.
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